Berufsbegleitende Weiterbildung · Kurs 2027
Das Paar als eigenständiger psychischer Ort: eine gemeinsam hervorgebrachte, unbewusst regulierte Beziehungswirklichkeit.
Beginn: 14.–17. April 2027 Stadthalle Oberursel (Taunus)
Anmeldung und AufnahmegesprächLeitfrage
Was ist in der Paartherapie eigentlich der Patient?
Die beiden Einzelnen – oder die Beziehung, die sie miteinander hervorbringen?
Zwischen Partner:innen entsteht eine gemeinsam hervorgebrachte, unbewusst regulierte Beziehungswirklichkeit.
Diese gemeinsame Wirklichkeit wird verstanden, reflektiert und im therapeutischen Prozess für Veränderung zugänglich.
Worum es geht
Im Zentrum steht das Paar nicht als Summe zweier Einzelner, sondern als eigenständiger psychischer Ort. Die Weiterbildung vermittelt ein psychodynamisches Verständnis leidens- und konflikterhaltender Beziehungsmuster.
Profil
Konsequenter Fokus auf psychodynamische Paartherapie – über drei Jahre, ohne Umweg.
Aktuelle Entwicklungen der Tavistock-Tradition werden durchgehend mit klinischer Praxis verbunden.
60 der 80 Supervisionseinheiten sind enthalten. Extern kommen lediglich 20 UE hinzu.
Theorie, Selbsterfahrung und Gegenübertragungsreflexion bilden eine Einheit, keine getrennten Bausteine.
Wir arbeiten auf der Grundlage der psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie. Henry Dicks begründete ihre Anwendung auf die Paardynamik an der Tavistock Clinic; Jürg Willi führte diese Linie im deutschsprachigen Raum mit dem Kollusionskonzept weiter. Heute orientieren wir uns insbesondere an den Arbeiten von David und Jill Scharff sowie Mary Morgan.
Aufbau & Abschluss
Die Theorie wird kontinuierlich mit Behandlungstechnik, Selbsterfahrung und Fallsupervision verbunden. Ziel ist eine sichere psychodynamische Haltung in der Arbeit mit Paaren.
Schriftliche Abschlussarbeit, vorgestellt im kasuistischen Seminar. 1 UE = 45 Minuten; kursintern umfasst die Weiterbildung 271 UE.
Das IFP-Zertifikat berechtigt zur Vollmitgliedschaft im BvPPF; während der Weiterbildung ist eine vorläufige Mitgliedschaft möglich. Die Weiterbildung entspricht den Rahmenrichtlinien des BvPPF und orientiert sich an den fachlichen Standards der EFPP. Fortbildungspunkte werden beantragt (bis zu 30 je Präsenzblock).
Themenfelder
Kompetenzprofil
Zielgruppe & Zugang
Die Weiterbildung richtet sich an ärztliche und psychologische Psychotherapeut:innen, analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen sowie an Fachkräfte, die professionell mit Paaren arbeiten: Beratung, Sozialpädagogik, Krankenhausseelsorge und Supervision.
Enthalten sind Theorie, Behandlungstechnik, Selbsterfahrung sowie 60 UE kursinterne Supervision. Extern kommen lediglich 20 Supervisionseinheiten nach den Honorarsätzen der Supervisor:innen hinzu.
Bewerbung und Aufnahmegespräch über das IFP.
Veranstaltungsort
Die Präsenzblöcke finden in der Stadthalle Oberursel statt – zentral im Rhein-Main-Gebiet, barrierefrei und aus Frankfurt in gut zwanzig Minuten erreichbar.
U-Bahn U3: Haltestelle Oberursel Stadtmitte oder Altstadt
S-Bahn S5: Bahnhof Oberursel
Bus 252, 260, 261: Haltestelle Adenauerallee
A5 / A661, Abfahrt Oberursel-Mitte, dann dem Parkleitsystem folgen. Das Parkhaus Stadthalle liegt unmittelbar unter dem Gebäude am Rathausplatz.
Ort & Beginn
14.–17. April 2027 Stadthalle Oberursel (Taunus)
Schreiben Sie uns für weitere Informationen, die Bewerbungsunterlagen oder einen Termin zum Aufnahmegespräch. Die Gruppe ist bewusst klein gehalten.